Silvester in Coburg Eisglätte sorgt für mehrere Unfälle

Sie haben den „guten Rutsch“ wohl zu wörtlich genommen: Gleich mehrere Autofahrer in Coburg trifft die plötzliche Eisglätte – ein Auto ganz besonders.

Gleich mehrfach hat es aufgrund der Witterungsverhältnisse am Silvestertag in Coburg gekracht. Foto: Wolfgang Aull

Es ist immer so leicht dahin gesagt in den Tagen um den Jahreswechsel: Einen „guten Rutsch“ wünscht man da, und meint doch eigentlich nur ein gutes Ankommen im neuen Jahr. Genau das hat bei einigen Autofahrern in Coburg nicht ganz hingehauen. So vermeldet die Polizeiinspektion der Vestestadt am Neujahrsmorgen gleich mehrere Unfälle, die auf Eisglätte zurückzuführen sind.

Nach der Werbung weiterlesen

Gleich dreimal hat es aufgrund der Witterungsverhältnisse auf dem Friedhofsparkplatz von Creidlitz gekracht. Das Kuriose an der Geschichte: Bei allen drei Unfällen wurde das selbe Auto in Mitleidenschaft gezogen. Der erste Unfall ereignete sich am frühen Silvestermorgen gegen 1.50 Uhr. Wie die Polizei berichtet, hatte eine Autofahrerin ihr Fahrzeug auf dem Parkplatz abgestellt – besser gesagt: sie wollte. Denn ihr Fahrzeug machte sich aufgrund der Eisglätte selbständig und begann, bergab zu rutschen. Gebremst wurde die Talfahrt durch ein anderes geparktes Auto, mit dem es leicht zusammenprallte.

Eben dieses Auto bekam ein paar Stunden gleich noch einmal etwas ab. Gegen 6.20 Uhr wollte ein weiterer Autofahrer seinen Pkw auf dem Parkplatz des Friedhofes wenden. Als er neben oben genanntem Fahrzeug zum Stehen kam, begann auch er mit seinem Auto zu rutschen – wieder gab es einen leichten Aufprall.

Gegen 17.25 Uhr schließlich wollte wieder jemand mit seinem Auto auf dem Friedhofsparkplatz wenden, geriet ins Rutschen und kam gegen das noch immer dort abgestellte Fahrzeug. Hierbei entstand laut Polizei jedoch kein sichtbarer Schaden.

Laterne und Zaun helfen beim Bremsen

Schaden in Höhe von rund 2000 Euro entstand in der Cortendorfer Straße in Rögen: Hier kam, ebenfalls an Silvester, ein Verkehrsteilnehmer aufgrund der nicht angepassten Geschwindigkeit bei Eisglätte ins Schleudern und kollidierte rückwärts mit einer Straßenlaterne.

In der Hohensteiner Straße wiederum war es ein Streufahrzeug, das ins Rutschen kam: Im Rahmen seiner Streutätigkeit war es zwar mit sehr geringer Geschwindigkeit unterwegs, konnte die Talfahrt auf der leicht abschüssigen Strecke aber nicht verhindern und kam erst im angrenzenden Zaun zum Stehen. Sachschaden hier: rund 500 Euro.