Als CSU-Vize Manfred Weber seinen „Pfingstbrief“ an die Partei adressierte, in dem er dazu aufforderte, nach den schmerzlichen Verlusten bei der Kommunalwahl nicht einfach zur Tagesordnung überzugehen, und indirekt Kritik an Parteichef Markus Söder übte, da ging es in der folgenden Debatte nicht nur um den Inhalt, sondern auch um den Stil. Fraktionschef Klaus Holetschek versuchte, die aufgewühlte Stimmung therapeutisch zu beruhigen. Er sei kein Freund des Briefeschreibens, denn in einer Partei sollte man direkt miteinander reden, wenn es Klärungsbedarf gebe.