Auch wer ein glühender Verfechter der Energiewende ist, sollte sein privates Photovoltaik-Projekt mit kühlem Kopf angehen. Dazu rät der in Nürnberg ansässige Landesverband Franken der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS). Jahrelang sei die Rechnung für den Investor schon deshalb aufgegangen, weil die Anlagen immer billiger wurden. Das machte auch sinkenden Einspeisevergütungen wett. So könne man heute nicht mehr rechnen, sagt Stefan Seufert von der DGS. Zuletzt zeigten die Preise für Anlagen und Strombatterien sogar leicht nach oben. Höhere Handwerkerkosten und steigende Finanzierungszinsen, könnten aus dem PV-Dach leicht ein Draufzahlgeschäft machen.
Solardächer Am Ende zählt nur der Eigenverbrauch
Joachim Dankbar 19.08.2022 - 14:29 Uhr