Coburg - Der Stadtrat hatte schon entschieden, die Landschaftsarchitekten Därr aus Halle an der Saale mit der Planung des Umgriffs des Globe-Theaters am ehemaligen Güterbahnhofgelände in Coburg zu beauftragen. Damit gab sich die von den Firmen Brose, HUK und Kaeser getragene Globe GmbH nicht zufrieden. Diese hatte bei den Landschaftsarchitekten Jühling & Köppel aus München ein Konzept für die Gestaltung der Außenanlagen am neuen Theater in Auftrag gegeben und dieses der Stadt als Geschenk übereignet. Schließlich stellte Hans-Heinrich Eidt (FDP) den Antrag, der Jühling-Planung doch noch den Vorzug zu geben. So kam es zur Sondersitzung des Stadtrats am Mittwoch im Kongresshaus Rosengarten. Am Ende der dreieinhalbstündigen Diskussion stellte sich die Stadtratsmehrheit mit 21 gegen 17 Stimmen hinter die Globe GmbH und gab der Jühling-Planung den Vorzug.