Die mit 635 Meter über dem Meer einst höchstgelegene Sternwarte Deutschlands feierte am 28. Dezember vergangenen Jahres ihren 100. Geburtstag. Sie verdankt ihre Existenz dem unbändigen Willen und Engagement des Sonneberger Cuno Hoffmeister. Als ältester Sohn einer Puppenfabrikantenfamilie sah sein Vater für ihn die Fortführung des elterlichen Betriebs vor, doch Cuno, geboren am 2. Februar 1892, hatte andere Pläne. Beeindruckt vom funkelnden Sternenhimmel bei einer nächtlichen Wanderung mit Großvater und Bruder Wilhelm zündete in ihm ein Funken, der erst mit seinem Tode am 2. Januar 1968 erlosch.