Sonnefeld Badespaß gibt’s nur nach Online-Buchung

Das Freibad in Sonnefeld öffnet am 26. Juni. Foto: /NP-Archiv

Am 26. Juni dürfen endlich wieder die Schwimmer in die Becken. Allerdings müssen sie bereits vorab auf der Homepage der Gemeinde ihr Ticket kaufen.

Sonnefeld - Eine der Attraktionen der Gemeinde Sonnefeld, das Freibad, wird am 26. Juni wieder öffnen. Darauf einigte sich der Gemeinderat bei seiner letzten Sitzung. Allerdings sind einige Beschränkungen zu beachten, die von der Gemeindeverwaltung Louis Kappenberger vortrug. So gibt es die Eintrittskarten nur online über die Homepage der Gemeinde. Die Bezahlung kann über Bankkarte, Lastschrift, PayPal oder Überweisung vorgenommen werden. Am Kassenhaus des Bades muss der Kauf am Smartphone oder per Ausdruck nachgewiesen werden. Ansonsten gibt es keinen Einlass.

Zu den weiteren coronabedingten Auflagen gehört, dass vorab eine Terminreservierung für den Badbesuch vorzunehmen ist und bei einem Inzidenzwert ab 50 ein negativer Test vorzuzeigen ist.

Bademeister Bernd Steckmann erläuterte des Weiteren, dass in zwei Blöcken je 240 Besucher zugelassen werden. Das eine Zeitfenster läuft von 10 bis 14 Uhr, das andere für weitere vier Stunden ab 15 Uhr. Dazwischen wird gereinigt.

„Ich bin froh, dass wir öffnen können und das unter Pandemie-Bedingungen“, so Steckmann. Er erläuterte auch das Hygienekonzept, das unter anderem von der Sperrung mancher Geräte bis hin zur Schließung der Sammelumkleide und Duschen reicht. Am Kiosk, der betrieben werden kann, gilt ein eigenes Konzept.

Die Dauer- oder Zehnerkarten gelten beim Online-Kauf nicht, können jedoch später nach der Pandemie wieder verwendet werden. Möglich ist es, über einen Vorgang mehrere Tickets, zum Beispiel für die Familie, zu bestellen. Keine Einigkeit bestand über den Verwaltungsvorschlag, die technischen Mehrkosten der Ticketbestellung auf den Eintrittspreis umzulegen. Bei fünf Gegenstimmen wurde beschlossen, die Preise um 50 Cent zu erhöhen. So zahlt künftig ein Erwachsener statt 3,50 Euro 4,00 Euro.

Gemeinderätin Linda Bär kam mit ihrem Antrag durch, den Pausenhof der Grund- und Mittelschule zu sanieren, wobei das Gremium sich einig war, dass Handlungsbedarf bestehe, da der Pausenhof nicht mehr zeitgemäß und kindergerecht sei und obendrein Schadstellen aufweise. „Hier muss Hand angelegt werden“, meinte Bürgermeister Michael Keilich.

Deshalb wurde beschlossen, dass der Bauausschuss sich vor Ort ein Bild macht und dann mit den Verantwortlichen der Schule und den Kindern ein Konzept erarbeitet. Zudem könne das geplante und anstehende abstrakte Raumprogramm der Regierung von Oberfranken eingebunden werden, um Fördergelder zu erhalten.

Nach Würdigung der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange zum allgemeinen Wohngebiet „Südlich Hofstädter Straße“ erfolgte der Satzungsbeschluss. Kommentar des Bürgermeisters dazu: „Jetzt können wir da draußen loslegen.“

 

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