Der SPD-Stadtverband macht sich Sorgen um das Sondervermögen. Beziehungsweise um das, was unten ankommt – oder eben nicht. „Ich bin einfach nur enttäuscht von unserer Staatsregierung“, wird Maximilian Rühl, der Ortsvorsitzende, in einer Pressemitteilung zitiert. Konkret geht es um den 100-Milliarden-Euro-Topf für zusätzliche Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung und Klimaschutz. Daraus soll Bayern über eine Laufzeit von zwölf Jahren 15,7 Milliarden erhalten. 70 Prozent davon fordert der Bayerische Landkreistag für die Kommunen ein, der Freistaat will sich aber nur auf den Mindestbetrag von 60 Prozent einlassen.