Weniger Gelegenheiten jemanden kennenzulernen
Dass Jugendliche sich mit dem ersten Sex mehr Zeit lassen, sei internationalen Studien zufolge auch in vielen anderen Ländern zu beobachten, sagte Scharmanski. Ein Grund sei ein verändertes Freizeitverhalten, das weniger Gelegenheiten biete, Gleichaltrige kennenzulernen. Corona habe bei dieser Entwicklung "als eine Art Katalysator" fungiert. Zudem hätten junge Menschen ein stärkeres Gesundheits- und Sicherheitsbedürfnis, das sich etwa auch in Befragungen zum Alkohol- und Drogenkonsum widerspiegele.