Es war nicht Erleichterung, was Jacek „Ost“ Zyla, Thorsten „Nord“ Scharf, Annika „Rose“ Jaschke und Frank „Süd“ Jooss verspürt haben, als sie die Grenze von der Ukraine nach Polen mit Ziel Krakau passiert hatten. Immerhin hatten sie mit ihrer Band Hämatom in dem seit fast vier Jahren vom russischen Angriffskrieg verheerten Land bei zwei Konzerten Raketen- einschläge hautnah mitbekommen. Vielmehr beschlich sie ein „Gefühl, dass man helfen muss“, soweit es in ihrer Macht als Musiker liege, erzählt Zyla wenige Tage nach seiner Rückkehr nach Brüderes (Gemeinde Speichersdorf). Und sei es nur, den Schrecken für eine kurze Zeit vergessen zu lassen und die Aufmerksamkeit der Welt auf diesen Krieg zu lenken. Deshalb werde das Quartett „versuchen, dort wieder Konzerte zu geben“.
Speichersdorf Hämatom erleben Schrecken des Krieges
Hubert Lukas 18.12.2025 - 18:30 Uhr