Zehn Betonfertigteile mit einer Länge von knapp 15 Metern wurden mit einem Schwerlastkran auf die Stützpfeiler der neuen Eisenbahnbrücke gehoben. Drei Nächte waren dafür ursprünglich veranschlagt, schlussendlich war dieser Teil der Arbeiten aber schon nach zwei Tagen erledigt. Die Fertigteile bilden dabei gleichzeitig die Schalung des künftigen Brückenüberbaus. Auf die eingehobenen Betonteile werden in den kommenden Wochen die sogenannten Bewehrungseisen – ein Stahlgeflecht zur Verstärkung von Betonteilen und Erhöhung der Tragfähigkeit – sowie eine weitere, durchgehende Schicht Beton verlegt und die Überbauplatte entsprechend fertiggestellt. Ab Mittwochfrüh wurde auch der Berührungsschutz installiert. Dieser ist überall dort vorgeschrieben, wo querende Straßen- oder Fußgängerbrücken auf Oberleitungen treffen, um den erforderlichen Schutz vor Stromschlägen aus den aktiven Teilen der Oberleitungen zu gewährleisten.