Insolvenz in Dörfles-Esbach Sporthaus Wohlleben schließt zum 1. März

Für das bekannte Sportgeschäft in Dörfles-Esbach hat sich nach der Insolvenz kein neuer Investor gefunden. Mit der endgültigen Schließung verlieren 40 Mitarbeiter ihren Job.

Bis Ende Februar wird das Unternehmen den Räumungsverkauf mit hohen Rabatten in seinem Geschäft und Online-Shop fortsetzen. Foto: NP/Steffi Wolf

Für das Sporthaus Wohlleben konnten die Verantwortlichen leider keine Investorenlösung realisieren. Das teilte der Insolvenzverwalter nun in einer Pressemitteilung mit. Der Betrieb des Sporthauses kann demzufolge nur bis Ende Februar 2026 fortgeführt werden. Die Gesellschaft befinde sich seit Oktober 2025 in einem vorläufigen Insolvenzverfahren.

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Am 16. Oktober 2025 ordnete das Amtsgericht Coburg die vorläufige Insolvenzverwaltung an. Der Insolvenzverwalter Peter Roeger sagt: „Wir haben in den vergangenen Monaten zahlreiche Gespräche geführt, um eine Investorenlösung zu ermöglichen. Leider hat der zuletzt verbliebene Interessent abgesagt. Kein Investor ist bereit, das Sporthaus zu übernehmen. Daher können wir den Betrieb nur noch bis Ende Februar 2026 weiterführen.“

Bis dahin werde das Unternehmen den Räumungsverkauf für alle Waren mit sehr hohen Rabattaktionen im Geschäft in Dörfles-Esbach und im Online-Shop fortsetzen. Dabei werden sämtliche Sortimente zu Preisen angeboten, die deutlich unter den Einkaufspreisen liegen. Ziel sei es, im Interesse der Gläubiger einen weitgehenden Abverkauf der Waren zu erreichen. Für Sportbegeisterte biete sich damit noch einmal die Gelegenheit, im Geschäft oder online einzukaufen und von stark reduzierten Angeboten zu profitieren.

„Das Branchenumfeld ist schwierig, Investoren zeigen sich zurückhaltend“

„Zum 1. März muss der Betrieb leider schließen. Ohne Investor ist eine langfristige Fortführung nicht möglich“, heißt es in dem Schreiben weiter. Das Sporthaus Wohlleben beschäftigt rund 40 Mitarbeiter, die über die aktuelle Entwicklung informiert wurden. Allen Beschäftigten muss demnach leider gekündigt werden.

Roeger sagt: „Das Branchenumfeld ist schwierig, und die Investoren zeigen sich zurückhaltend. Für das Team ist diese Entwicklung sehr bedauerlich, da die Mitarbeiter bis zuletzt mit großem Einsatz gearbeitet haben. Ich hoffe, dass sie rasch neue Jobs in der Region finden.“