Erfurt (dpa/th) - Sprachbarrieren in Behörden oder Beratungsstellen sollen in Thüringen weiterhin mit einem Dolmetscherprogramm verringert werden, bei dem Thüringen als Vorreiter gilt. Eine Million Euro jährlich steckt das Migrationsministerium in das Programm, mit dem Dolmetscherleistungen per Video- oder Audioschaltung erbracht werden. Es sei bis Ende 2026 verlängert worden, teilte das Ministerium in Erfurt mit. Das Programm könne auch bei seltenen Sprachen wie Suaheli oder Tigre eingesetzt werden.
Sprachbarrieren Thüringen steckt weiter Geld in Dolmetscherprogramm
dpa 08.10.2025 - 16:56 Uhr