Mit der staatlichen Wohnungsbaugesellschaft Bayern-Heim sollten insgesamt 10 000 staatliche Wohnungen bis zum Jahr 2025 geschaffen werden. Unter anderem sollten auch auf dem Gelände der früheren Röhrenseekaserne in Bayreuth die Bagger anrollen und von diesem Frühjahr an 350 neue, bezahlbare Wohnungen entstehen. Doch der Freistaat als Bauherr kommt nicht nur hier nicht vom Fleck. Wie eine Antwort des Bauministers Christian Bernreiter (CSU) auf eine Anfrage des oberfränkischen FDP-Landtagsabgeordneten Sebastian Körber zeigt, schreibt Bayern-Heim rote Zahlen. Aus den Unterlagen, die unserer Redaktion vorliegen, geht hervor, dass der „Verlustvortrag und Jahresfehlbetrag zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2020 insgesamt 7 041 754,06 Euro“ beträgt. Der Jahresabschluss für das Jahr 2021 liegt noch nicht vor.
"Fiasko" Bayern-Heim mit Millionen-Verlust
Marcel Auermann 06.04.2022 - 14:03 Uhr