Die besonders finanzschwachen Landkreise, Städte und Gemeinden Oberfrankens haben im vergangenen Jahr beim Freistaat insgesamt fast 238 Millionen Euro an zusätzlichen Finanzhilfen beantragt, aber nur gut 41 Millionen bekommen. Das geht aus der Antwort von Finanzstaatssekretär Martin Schöffel (CSU) auf eine Anfrage der Grünen-Abgeordneten Tim Pargent und Andreas Birzele hervor. Drei von sieben beantragenden Landkreisen und 23 von 51 beantragenden Kommunen erhielten aus dem Sondertopf überhaupt kein Geld, weil sie nach Einschätzung des Ministeriums die Voraussetzungen nicht erfüllt hatten oder in Einzelfällen kein „Konsolidierungswille“ oder keine „besondere Härte“ erkennbar gewesen waren. Die restlichen Antragsteller bekamen oft nur einen Bruchteil der gewünschten Hilfen.
Stabilisierungshilfen Kaum Geld aus München für arme Franken
Jürgen Umlauft 09.02.2026 - 10:00 Uhr