Mit Zahnputzbecher in der einen Hand und einem zugeknoteten Müllbeutel in der anderen kommt Alexander Tsitsos an diesem Morgen aus seinem Camper mit Donauwörther Kennzeichen. Der Schwabe hat bisher zwei Nächte auf dem Stellplatz neben der Bad Rodacher Therme Natur verbracht und wollte dann eigentlich weiterfahren, mit Übernachtung in Coburg. „Die Therme will ich aber unbedingt noch machen“, sagt er. Deswegen verlängert er seinen Aufenthalt. „Ist ja ein super Platz und ich habe einen netten Nachbarn.“ Gefunden hat Tsitsos den „super Platz“ übers Internet – zufällig, wie er erzählt. Seit sechs Jahren besitzt er seinen Camper und hat ihn selbst ausgebaut. Doch lieben gelernt hat er das Urlaubsleben auf Rädern schon zuvor. „Ich bin mit meinem Kumpel mitgefahren und fand es super“, denkt der Donauwörther zurück. „Dann habe ich lange selbst was gesucht, bis ich meinen gefunden habe.“