Vom „Tal der Tränen“, das die Kurstadt aktuell und noch zwei oder drei Jahre durchschreiten müsse, sprach Bürgermeister Tobias Ehrlicher in der jüngsten Stadtratssitzung. Gerade hatte das Gremium mit einer Woche Verzögerung den Haushalt mit einem Volumen von rund 19,5 Millionen Euro verabschiedet, gegen die vier Stimmen der anwesenden CSU-Stadträte. „Wir sind wie ein Tanker oder Kreuzfahrtschiff: Es dauert lange, bis wir nach einer Vollbremsung zum Stehen kommen“, schwörte Ehrlicher die Räte auf schwere Zeiten ein.