Das mächtige Zangentor, mit dem die Kelten am Staffelberg Eindringlinge von ihre Siedlung fernhielten, ist jetzt im Ansatz sichtbar. Gut 40 massive Holzbalken stehen an der ursprünglichen Stelle und zeigen, in welchen Dimensionen die Kelten schon vor gut 2000 Jahren bauten. Ursprünglich war geplant gewesen, das Zangentor, entlang der Befestigungsmauer gab es wohl insgesamt vier davon, komplett nachzubauen. Aber bei den Ausgrabungen stellte sich heraus, dass das Tor wesentlich massiver war, als vermutet: Inklusive Dach über zwölf Meter hoch und sieben Meter breit. Eine Rekonstruktion würde einen siebenstelligen Betrag kosten – zu teuer, befand der Landkreis Lichtenfels (die NP berichtete).