Drossenhausen/Jena - Wie eng Freud’ und Leid im Fußball beieinander liegen können, musste in dieser Woche eines der deutschen Toptalente im Mädchen- und Frauenfußball am eigenen Leib erfahren. Nicht einmal eine ganze Halbzeit, sondern nur 39 Minuten dauerte es, bis für Hannah Mesch nach dem kaum fassbaren Glücksmoment ihres ersten Tores in der 2. Frauen-Bundesliga der bittere Rückschlag – im wahrsten Sinne des Wortes – auf dem Fuße folgte. Kurz vor Ende der Begegnung ihres FC Carl Zeiss Jena mit FFC Turbine Potsdam II war für die 16-Jährige aus dem Meederer Gemeindeteil Drossenhausen Schluss, Trainerin Anne Pochert musste ihren Schützling in der 87. Minute verletzt vom Feld nehmen.