Statistik Bayerns Mastschweine: Vier Monate bis zum vierfachen Gewicht

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Schweine liegen in der Bucht eines Schweinestalls. Foto: Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Ein bayerisches Durchschnittsschwein wird innerhalb von knapp vier Monaten auf das Vierfache seines ursprünglichen Gewichts gemästet. Zu Beginn der Mast wiegen die Tiere 30,7 Kilogramm, am Ende haben sie nach 117 Tagen ein Gewicht von 120,5 Kilogramm erreicht - so die am Dienstag vom Statistischen Landesamt in Fürth veröffentlichten Durchschnittswerte.

Fürth (dpa/lby) - Ein bayerisches Durchschnittsschwein wird innerhalb von knapp vier Monaten auf das Vierfache seines ursprünglichen Gewichts gemästet. Zu Beginn der Mast wiegen die Tiere 30,7 Kilogramm, am Ende haben sie nach 117 Tagen ein Gewicht von 120,5 Kilogramm erreicht - so die am Dienstag vom Statistischen Landesamt in Fürth veröffentlichten Durchschnittswerte. Von November 2020 bis November 2021 durchliefen im Freistaat in Summe 4,9 Millionen Tiere diesen Prozess bis zur Schlachtreife.

Je größer die Schweinefarm, desto eiliger die Mast: Betriebe mit 5000 und mehr Schweinen befördern laut Landesamt die Tiere mit 111,5 Tagen durchschnittlicher Mastdauer am schnellsten zur Schlachtreife. In Summe haben Mastschweine damit ein sehr kurzes Leben: Laut Bundesinformationszentrum Landwirtschaft vergehen unter guten Mastbedingungen fünf bis sechs Monate von der Geburt bis zur Schlachtreife.

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