Kleintettau - Die Kosten für Strom und Gas sind auf einem Rekordniveau. Hinzu kommt für die Glasindustrie am Rennsteig die Herausforderung, ihre Glasproduktionsprozesse klimaneutral zu gestalten, wenn sie die ambitionierten politischen Klimaziele erreichen will. Demnach verlangt der sogenannte „Green Deal“ der Europäischen Union, dass die Glasindustrie ihre CO2 -Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 2005 um über weitere 60 Prozent reduzieren muss. Die Bundesregierung hat dies verschärft und fordert sogar eine Reduktion um 65 Prozent. Strom spielt dabei bei allen Zukunftstechnologien der Glasbranche – sei es die Elektrifizierung der Glaswannen oder der Umstieg von Erdgas auf grünen Wasserstoff – eine entscheidende Rolle. Aber woher soll künftig der Strom kommen, wenn im nächsten Jahr der Ausstieg aus der Kernenergie vollendet wird und bis 2030 auch der Ausstieg aus der Kohleenergie vollzogen werden soll?