„Der Käfer hört nicht auf zu fressen, bis nichts mehr da ist“, sagt der Waldbesitzer, auf dessen Hang sich am Sonntag 120 Aktive des Bundes Naturschutz (BN) zu einem Aktionsfoto treffen. Sie kommen aus ganz Nordbayern, sind bis zu vier Stunden im Zug unterwegs gewesen, bis sie in Steinbach am Wald ankommen. „Es ist überfällig, dass die gesamte Bevölkerung Bayerns und Deutschlands aufwacht, damit sie sehen, in welcher Krisensituation wir uns befinden. Aus dem grünen Frankenwald ist eine trostlos anmutende Kahlfläche geworden. Nur noch einige wenige Bäume haben überhaupt überlebt. Der Wald ist von der Klimakrise am stärksten betroffen“, sagt BN-Ehrenvorsitzender Hubert Weiger.