Stockheim - Ende März 1968 endete die Förderung in der Stockheimer Steinkohlenzeche St. Katharina. Damit wurde eine 400-jährige Bergbautradition im Haßlachtal endgültig zu Grabe getragen. 50 Jahre später heißt es im Ruhrgebiet - mit 5,2 Millionen Einwohnern das größte geschlossene Siedlungsgebiet Deutschlands - ebenfalls "Schicht im Schacht". Einstmals förderten nach dem Zweiten Weltkrieg 500 000 Bergarbeiter in 173 Zechen an der Ruhr jährlich an die 150 Millionen Tonnen Steinkohle. Damit konnten deutschlandweit 70 Prozent des Energiebedarfs gedeckt werden. Mit dem Aufschwung von Kohle und Stahl kam das deutsche Wirtschaftswunder zustande. Hunderttausende von Gastarbeitern aus Italien, Griechenland und der Türkei sorgten für eine friedvolle Multi-Kulti-Gesellschaft.
Stockheim Der Zusammenhalt bleibt
Gerd Fleischmann 25.11.2018 - 22:16 Uhr