Straßensperrung Gaudlitz-Brücken werden zum Nadelöhr

Baustelle. Symbolfoto Foto: Lino Mirgeler/dpa Foto: Lino Mirgeler

Gleich vier Bauwerke der B 4 müssen saniert werden. Das Staatliche Bauamt rechnet mit Umleitungen bis Ende des Jahres.

Coburg - Das Staatliche Bauamt Bamberg führt von März bis voraussichtlich Dezember 2021 umfangreiche Brücken- und Fahrbahninstandsetzungsarbeiten an der Bundesstraße B 4 in der Anschlussstelle St 2202 Gaudlitz in Coburg durch.

Die vier an der Anschlussstelle befindlichen Brückenbauwerke weisen teilweise gravierende Schäden an tragenden Bauteilen sowie den Brückenoberseiten auf, erklärt das Staatliche Bauamt. Der Fahrbahnaufbau, die Abdichtungen, die Brückenkappen sowie das Schutzplankensystem und die Geländer müssten deshalb instandgesetzt werden.

Auf beiden Richtungsfahrbahnen der B 4, auf der nordwestlichen Abfahrtsrampe sowie auf der Staatsstraße 2202 zwischen der Gaudlitz-Kreuzung und der Anschlussstelle werden daher auf insgesamt rund 1020 Metern Länge die Fahrbahn-Deckschichten und die Markierungen erneuert. Ferner wird der Mittelstreifen der B 4 einschließlich der Schutzplankensysteme auf rund 350 Metern Länge erneuert.

Die umfangreichen Bauarbeiten sollen in acht Bauphasen zwischen Ende März und Mitte Dezember 2021 abgewickelt werden.

Dafür muss die hochbelastete Anschlussstelle teilgesperrt werden. Die Auffahrten von der Gaudlitz-Kreuzung kommend auf die Bundesstraße 4 sind während der gesamten Bauzeit sowohl nach Norden als auch nach Süden teils über Behelfsfahrbahnen möglich.

Auf der Bundesstraße 4 steht für jede Richtung immer ein Fahrstreifen zur Verfügung, wobei der B 4-Verkehr während des überwiegenden Teils der Bauzeit auf jeweils einer Richtungsfahrbahn (dann im Wechsel) abgewickelt wird.

Während der gesamten Bauzeit werden die Abfahrten aus Norden und Süden von der B 4 zur Staatsstraße 2202/Gaudlitz-Kreuzung nicht möglich sein. Wegen der Teilsperrung der Anschlussstelle werden folgende Umleitungsstrecken notwendig. Diese wurden mit Polizei und Verkehrsbehörde abgestimmt (siehe Grafik).

In Fahrtrichtung Norden wird der Verkehr je nach weiterer Fahrtrichtung entweder bereits an der Anschlussstelle Bahnhof oder der Anschlussstelle Rodacher Straße von der B 4 abgeleitet.

In Fahrtrichtung Süden wird der Verkehr an der Anschlussstelle Rodacher Straße von der B 4 abgeleitet. Die Umleitungsstrecke führt in beide Richtungen über die Rodacher Straße/Callenberger Straße und wird entsprechend ausgeschildert.

„Die Umleitungsstrecken und die höhengleichen Knotenpunkte sind bereits jetzt hoch belastet. Durch die Teilsperrung der Anschlussstelle wird zusätzlicher Verkehr auf die Umleitungsstrecke verlagert. Zur Bewältigung dieses Verkehrs müssen alle Knotenpunkte auf den Umleitungsstrecken mit provisorischen Baustellen-Ampelanlagen ausgestattet werden“, betont das Staatliche Bauamt. Diese provisorischen Ampelanlagen an den Knotenpunkten K1, K8, K3 und K6 werden mit den bereits bestehenden Ampelanlagen der Knotenpunkte K2 und K7 koordiniert. Die erforderlichen Änderungen an den vier Knotenpunkten umfassen auch notwendige Markierungs- und Beschilderungsmaßnahmen sowie teilweise die Wegnahme von derzeitigen Fahrbeziehungen an den drei Knotenpunkten K3, K6 und K7.

Das Staatliche Bauamt Bamberg bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen und Verkehrsbehinderungen während der Sanierungsmaßnahme sowie um erhöhte Aufmerksamkeit auf den Umleitungsstrecken. Aktuelle Informationen dazu auch im Baustellenticker unter www.stbaba.bayern.de.

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