Lieferengpässe, Personalnot, überbordende bürokratische Vorgaben und eine seit Jahren bestehende Unterfinanzierung: Die Apotheker in Deutschland treiben immer mehr Probleme und Sorgen um. Um auf die schwierigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen aufmerksam zu machen, hat die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) deshalb für Mittwoch, 14. Juni, zu einem Protesttag aufgerufen: Morgen bleiben entsprechend bundesweit viele Apotheken geschlossen. Alleine in Bayern beteiligen sich laut Bayerischem Apothekerverband (BAV) rund 2500 der 2900 Apotheken. „Patienten werden gebeten, planbaren Arzneimittelbedarf bereits am Montag oder Dienstag in ihrer Apotheke vor Ort zu organisieren, oder bis Donnerstag zu warten“, heißt es in einer Pressemitteilung. In der Region machen die meisten Apotheken an diesem Tag ebenfalls dicht.
Streik am 14. Juni Viele Apotheken bleiben zu
Pia Bayer 12.06.2023 - 17:09 Uhr