Streit um Fontänenbrunnen „Sparen an der falschen Stelle“

Die Coburger FDP will den Brunnen am Marktplatz wieder zum Laufen bringen. Gerade das Stadtzentrum sei ein Hitzehotspot, heißt es in einem Antrag.

Eigentlich sprudelt rund um das Albertsdenkmal auf dem Coburger Marktplatz im Sommer ein Fontänenbrunnen. Aus Sparmaßnahmen wird in diesem Jahr jedoch darauf verzichtet. Mit einem Antrag will die FDP sich dafür einsetzen, den Brunnen wieder in Betrieb zu nehmen. Foto: Schäfer/Lukas Schäfer

Dass einige Brunnen in der Stadt aus Spargründen in diesem Jahr nicht laufen, hat für Diskussionen gesorgt. Besonders der Fontänenbrunnen am Marktplatz wird von einigen Coburgern schmerzlich vermisst. Die FDP Coburg setzt sich daher nun dafür ein, den Brunnen künftig wieder in Betrieb zu nehmen. „Im Rahmen der Sparmaßnahmen der Stadt Coburg wurde der Betrieb des Fontänenbrunnens am Marktplatz eingestellt. Wir halten das für ein Sparen an der falschen Stelle“, schildert Stadtrat Michael Zimmermann. Daher wollen die Liberalen in der nächsten Stadtratssitzung beantragen, dass zukünftig der Fontänenbrunnen am Marktplatz während der warmen Jahreszeit wieder läuft.

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Um Kosten zu sparen, hat die Vestestadt den Rotstift angesetzt und gleich mehrere Brunnen nicht in Betrieb genommen. Annähernd 50 000 Euro könnten so demnach gespart werden. Aus Sicht von Michael Zimmermann handelt es sich beim Marktplatz jedoch um einen Hitzehotspot. „Neben der Begrünung, die hier aufgrund des Denkmalschutzes schwierig ist und der Baumbepflanzung, die aufgrund des Untergrunds kaum möglich ist, stellt Wasser eine Möglichkeit zur Verbesserung des Mikroklimas am Marktplatz dar. Der Betrieb des Brunnens schaffte eine spürbare Abkühlung an heißen Tagen. Nachfragen zahlreicher Coburger Bürger bestärken uns in dieser Forderung“, heißt es in dem Antrag.

Der Betrieb des Fontänenbrunnens schlägt jährlich mit 8000 Euro zu Buche.