Rund 61 Millionen Kubikmeter Wasser sind nach LMBV-Angaben allein im vergangenen Jahr in sämtliche Seen im Lausitzer Revier geflossen - allein 15 davon in die "Restlochkette" - also den Verbund der fünf großen Seen. Der größte Teil des Wassers stammte den Angaben zufolge aus der Spree. Umgekehrt werden die Seen auch als Wasserreservoir genutzt, um den Flüssen etwa bei Niedrigpegel wieder Wasser zuzuführen.
Seit Anfang der 1990er Jahre hat die LMBV nach eigenen Angaben 941 Millionen Euro zur Sanierung der durch sie verantworteten vier Seen des Verbundes aufgewendet.
Was die Seen dem Tourismus bringen
Tourismusverbands-Chefin Winkler hofft auf eine "attraktive Urlaubsregion mit internationaler Strahlkraft". Im vergangenen Jahr hatte die Region nach Verbandsangaben bereits 269.000 Gäste und zählte 800.000 Übernachtungen. Wichtigster Auslandsmarkt für die Region ist Tschechien. Rund 23.000 Übernachtungen gingen auf Gäste aus Sachsens Nachbarland zurück. Polnische Gäste kamen auf 4.399 Übernachtungen in der Region. Bereits jetzt gibt es nach Verbandsangaben über 300 Bootsliegeplätze auf sächsischer Seite und über 700 auf brandenburgischer Seite. Künftig sollen es über 1.400 sein.