Reichling - Ein halbes Jahr nach dem Beginn der Bohrung nach Erdgas im oberbayerischen Reichling sind behördliche Zweifel am Notfallkonzept für den Trinkwasserschutz und Sorgen wegen Schadstoffen bekanntgeworden. Dies geht aus einem Schreiben des Wasserwirtschaftsamtes Weilheim an das Bergamt Südbayern hervor, welches der Deutschen Presse-Agentur in München vorliegt. Demnach muss aufgrund von gemessenen Proben davon ausgegangen werden, dass die Grundwasser-Fließgeschwindigkeit vor Ort mindestens dreimal so hoch ist wie bisher angenommen. Dadurch könnten Verunreinigungen deutlich schneller vom Bohrplatz bei der Trinkwasserquelle ankommen.