Ministerpräsident Markus Söder (CSU) leitet einen Kurswechsel bei Arbeitserlaubnissen für Flüchtlinge und Asylbewerber in Bayern ein. Diese sollen künftig – unabhängig von Aufenthaltsstatus und Bleibeaussichten – bereits ab dem vierten Monat nach ihrer Ankunft Arbeit aufnehmen. Dies gelte sowohl für gemeinnützige Tätigkeiten als auch für den freien Arbeitsmarkt, erklärte Söder auf einer Pressekonferenz im Rahmen der CSU-Fraktionsklausur auf Kloster Banz. „Wir wollen daraus am Ende eine Verpflichtung machen“, betonte Söder.