Talk in der ARD Wann kommt Hart aber fair wieder?

Michael Bosch
Hat Sommerpause: Moderator Louis Klamroth Foto: obs/ARD Das Erste

Die Talkshow „Hart aber fair“ im Ersten verabschiedet sich in die Sommerpause. Wann das Format wieder zu sehen sein wird.

 
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Das politische Beben nach der Europawahl hat ganz Deutschland bewegt. Warum die Ampel-Parteien derart abgestraft wurden, während CDU und auch AfD als klare Sieger hervorgingen, das interessierte die Menschen hierzulande.

Dementsprechend gut waren die Einschaltquoten – sowohl bei klassischen Nachrichtensendungen als auch bei politischen Talkshows. „Hart aber fair“ im Ersten machte da keine Ausnahme.

Letzte Sendung vor der Pause mit hoher Einschaltquote

Moderator Louis Klamroth und sein Team dürften sich zufrieden in die Sommerpause verabschiedet haben. Laut dem Branchenportal „dwdl.de“ konnte die ARD-Sendung, in der es um die Zukunft der Ampel-Koalition ging (Titel: „Was hält die Ampel noch zusammen?“) einen Marktanteil von 9,3 Prozent bei den umworbenen Zuschauern verbuchen und informierte insgesamt 2,71 Millionen Menschen. Auf dem Sendeplatz um 21 Uhr war das die beste Quote, seitdem der 34-jährige Klamroth übernommen hat.

Zu Gast waren:

  • Lamya Kaddor (Grüne)
  • Serap Güler (SPD)
  • Phillipp Türmer (SPD)
  • Konstantin Kuhle (FDP)
  • Wolfgang Niedecken (Sänger)
  • Juli Zeh (Schriftstellerin)
  • Emran Feroz (Journalist)
  • Helene Bubrowski (Journalistin)

Wann kommt Hart aber fair wieder?

Fans des Formats müssen sich nun eine ganze Weile gedulden, ehe die nächste Sendung von „Hart aber fair“ auf dem Sendeplan steht. Laut der ARD ist sie erst für Montag, 5. August, geplant. Start der Sendung ist wie gewohnt um 21 Uhr. Thema und Gäste stehen noch nicht fest.

Hart aber fair – darum geht es in der Sendung

„Hart aber fair“ wird jeden Montagabend - in der Regel um 21 Uhr - im Ersten ausgestrahlt. Louis Klamroth hat das Format Anfang 2023 von Frank Plasberg als Moderator übernommen.

Der hatte im November 2022 die letzte Ausgabe moderiert. Im Jahr 2024 soll der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern noch mehr in den Fokus der Show rücken. „Veränderungen wird es bei der Gäste- und Themenauswahl und der Dramaturgie sowie bei der Gestaltung des Studios und dem Look der Sendung geben“, teilten ARD und Westdeutscher Rundfunk Ende Januar mit.

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