„Im Grundtenor ist die Vorsicht des Landkreises Lichtenfels richtig“, erklärt hingegen Hans-Joachim Rost vom Wasserwirtschaftsamt Kronach. So stimme es zwar, dass bei der Februarmessung keine Spur des Gifts mehr messbar gewesen sei – diese Beprobung habe jedoch während des Hochwasserabflusses stattgefunden. Das könne Tests beeinflussen. „Aktuell führen wir erneut Messungen für den Normalwasserbereich durch“, berichtet er. Deren Ergebnisse könnten ausschlaggebend für künftige Entscheidungen werden – ähnlich wie die Fischproben, die bereits für den kommenden Monat angesetzt sind. „Bis dahin wird wohl auch im Raum Kronach die Verzehrwarnung für Fische aus der Rodach weiterhin gelten“, sagt Rost.