Tettau Welle der Hilfsbereitschaft ebbt nicht ab

Julia Knauer

Die Ursache für den verheerenden Brand auf dem Tettauer Wildberg ist noch unklar. Trotzdem wird die Bevölkerung nicht müde, die Eigentümer zu unterstützen.

 
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Spendenkonto

Wer der vom Großbrand am Wildberg bei Tettau betroffenen Familie helfen will: Der Markt Tettau hat ein Spendenkonto bei der Sparkasse Kulmbach-Kronach, DE95 7715 0000 0101 7791 55, eingerichtet.

In den vergangenen Wochen gab es bereits mehrere Hilfsaktionen für die Familie - beispielsweise eine Benefizveranstaltung mit Theater und Live-Musik und Spenden verschiedener Organisationen. Auch die Gemeinde Tettau hat ein Spendenkonto eingerichtet. Wie Bürgermeister Peter Ebertsch (BfT) auf Nachfrage der NP informiert, sei inzwischen ein mittlerer, fünfstelliger Betrag zusammengekommen. "Es gehen nach wie vor viele Spenden ein und die Leute fragen, wie man helfen kann. Das ist wirklich mehr als überragend", freut er sich. Schon bald, voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei Wochen, plane man dann eine große Spendenübergabe an die Familie.

Die ist von der riesigen Hilfsbereitschaft völlig überwältigt. "Wir sind schon überrascht, dass sich da so eine Dynamik entwickelt hat. Das freut uns wirklich sehr - vor allem auch die große Anteilnahme und die Betroffenheit in der Bevölkerung. Dafür sind wir wahnsinnig dankbar", sagt Sohn Benjamin Schütze. Er betont jedoch, dass die Initiative zu dem Spendenkonto rein von der Gemeinde ausgehe, seine Eltern hätten damit nichts zu tun. Nun wünsche er sich vor allem, dass bald wieder Leben auf dem Wildberg einkehren kann - und dass vielleicht sogar irgendwann einmal wieder ein Haus dort steht. Konkreteres könne er derzeit jedoch noch nicht sagen.

Die Brandursache ist laut Stefan Probst vom Polizeipräsidium Oberfranken nach wie vor unklar: "Die Kripo ermittelt. Aktuell gibt es nichts Neues."

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