Die Drei von der Vorgruppe hätten durchaus mehr Aufmerksamkeit verdient. „The Last Bandoleros“ aus San Antonio, Texas, eröffneten die Veranstaltung weit über eine Stunde vor den Stars des Abends. Zu diesem Zeitpunkt war der Hof des Schlosses Eyrichshof noch spärlich bevölkert, Andrang herrschte eher an den Nahrungsmittelquellen. Ihr preisgekrönter Cross-over-Titel „Maldita“ und die anderen flotten Songs im Tex-Mex-Stil brachten in Verbindung mit ihren prächtigen Kostümen einen Hauch von Lateinamerika nach Unterfranken. Pünktlich um 20.30 Uhr passte dann alles zusammen. Um die 3000 Fans, viele mit weißen Cowboyhüten auf den Köpfen, genossen begeistert den furiosen Auftritt von Alec „Boss Burns“ Völkel, der mit dem Mikrofonständer gewagte akrobatische Einlagen zeigte. Sascha „Hoss Power“ Vollmer an der Rhythmusgitarre ließ es kaum weniger krachen – The BossHoss heizten ein, die großzügig eingesetzte Pyrotechnik produzierte zusätzliche Hitzewellen. Ein Abend mit Country-Rock vom Allerfeinsten.