"Der Gesundheitszustand des Tieres bleibt weiterhin kritisch. Rückstände des ursprünglichen Netzes konnten bislang nicht entfernt werden. Ein Eingriff ins Maul des Tieres birgt erhebliche Risiken für Mensch und Tier. Ob es sich bei dem Netz um kleine Seilstücke oder größere Teile handelt, die möglicherweise verschluckt wurden, lässt sich aktuell nicht genau bestimmen", teilte das Meeresmuseum in Stralsund mit.
Mehr Großwale in der Ostsee?
Allein im vergangenen Jahr wurden mehrere Buckelwale gesichtet – etwa im Sommer vor der Nordspitze Rügens und im Mai vor Ahrenshoop (Mecklenburg-Vorpommern). Auch bei einer Sichtung am Ostermontag 2025 nahe Hiddensee vermuteten Fachleute anhand eines Videos, dass es ein junger Buckelwal war. Nicht immer überlebten die Tiere den Abstecher in das Binnenmeer.
Dass Großwale in der Ostsee strandeten, kam schon vor hunderten Jahren vor, wie der Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Burkard Baschek, am Wochenanfang sagte. So sei in dem Museum ein Finnwal zu sehen, der vor über 200 Jahren vor Rügen gestrandet sei.