Tierischer Fußballer Rehauer Spieler kommen auf den Hund

22 Spieler, drei Schiedsrichter – und ein Hund. In Rehau muss das Spiel unterbrochen werden, weil ein Hund nicht vom Feld will. Bis Trainer Giorgio Arancino einschreitet.

Rehau - Sportlich läuft es für den FC Rehau in der Fußball-Bezirksliga derzeit nicht besonders gut. Das Team steht auf dem letzten Tabellenplatz der Ost-Bezirksliga. Vielleicht hatte sich dies auch der tierische Gast beim Spiel gegen die SG Regnitzlosau am Donnerstag gedacht – und wollte die Rehauer Spieler antreiben. Jedenfalls rannte der Hund eines Rehauer Fans beim Stand von 2:0 für Regnitzlosau auf den Platz. Ob Lilly – so der Name des heißblütigen Rehau-Fans – sich selbst einwechseln wollte oder nur mehr Aggressivität von den Spieler forderte, ist nicht überliefert.

Sicher ist nur: Lilly wollte einfach nicht vom Platz. Rehaus Kapitän Sven Ries probierte es. Ohne Erfolg. Der Schiedsrichter wollte dem Tier auch keinen Feldverweis in Form einer Roten Karte erteilen, denn Lilly hatte sich weder ein böses Foul oder eine Unsportlichkeit zuschulden kommen lassen. Es musste also der Trainer ran. Was wieder einmal zeigte: Giorgio Arancinos Autorität hilft – selbst bei Hunden. Vielleicht versucht sich der Italiener bald auch als Hunde-Trainer. Doch zuvor sollte er sein Team auf die Sprünge helfen – oder zumindest mal Beine machen.

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