Pferde sind Fluchttiere und demzufolge auf „Energiesparen“ ausgelegt. So können sie im Notfall auf genügend Kraft zurückgreifen, um möglichst schnell durchzustarten. Diese Eigenschaft des „In sich Ruhens“ überträgt sich auf jeden, der mit ihnen zu tun hat. Laienhaft gesagt, klinkt sich das Nervensystem des Menschen in das des Pferdes ein, der emotionale Zustand beider Wesen synchronisiert sich. Mit diesem Wissen arbeitet die Verhaltenstherapeutin Katharina Mula. Zunächst war sie eigentlich nur für Pferde da. Pferde, die Angst hatten, die aggressiv oder depressiv waren. Aber mit der Zeit wurde ihr immer bewusster, wie viel diese großen, sanften Tiere den Menschen geben können, wie hilfreich sie in schwierigen persönlichen Situationen sind. So fing sie an, sich auch mit der Unterstützung von Menschen zu beschäftigen, machte eine Ausbildung zum pferdegestützten Coach und eine Weiterbildung zur Traumabewältigung.
Tierisches Coaching Pferde sind oft die beste Therapie
Bianca Hennings 14.04.2025 - 07:05 Uhr