Neuschwanstein für Igel
Diese individuell gestaltbaren Boxen sollen dann von Trägern wie Kindergärten, Altenheimen, Vereinen, Firmen oder Privatpersonen mit ausreichend großem Garten gebaut werden können. Die Idee stammt von Tierarzt Doktor Peter Neu, der seit zwei Jahren mit dem Tierheim auch ehrenamtlich zusammenarbeitet und sich das „Igelu“ als Schutzbereich für den Winter vorstellt. Darin sollen einige Tiere gehalten werden, um Parasiten und Krankheitsbefall zu vermeiden: „Ein Behältnis etwa 90 auf 120 Zentimeter groß, mit Laub, Stroh oder Heu gefüllt und nach unten hin geöffnet. Genug Bewegungsfreiheit für eine Handvoll Igel, die durch eine Klappe nach draußen im Frühjahr flexibel in die Natur zurückkönnen,“ umreißt er seine Idee beim Treffen. Das Dach soll aufklappbar sein, vielleicht eine kleine Kamera und Lichtquelle innen beherbergen, damit man die Schützlinge auch ein wenig beobachten kann. Was das Design angeht, dafür wünschen sich die Anwesenden auch Ideen von Design-Studenten oder stellen sich individuelle Gestaltungsmöglichkeiten vor: Ein kleines Neuschwanstein im Kindergarten für die Igelrettung? Warum nicht?