Tischtennis-Regionalliga Schwere Aufgabe für Wohlbach

Den Ball im Blick: Wohlbachs Nummer 1, Borna Kovac.Den Ball im Blick: Wohlbachs Nummer 1, Borna Kovac. Foto: Hagen Lehmann

Der TTC Wohlbach startet am Samstag in die Rückrunde der Tischtennis-Regionalliga Süd. Gegner auswärts ist der Tabellendritte Hohenstein-Ernstthal.

Die Winterpause ist vorbei, ab sofort geht es für die Tischtennisspieler des TTC Wohlbach wieder um Punkte in der Regionalliga Süd. Gegner zum Auftakt am Samstag, 14. Januar, um 18.30 Uhr ist der TTC SR Hohenstein-Ernstthal II. Der Herbstmeister aus dem Coburger Land möchte zum Auftakt ins neue Jahr beim direkten Konkurrenten nicht straucheln.

Die Sachsen waren bis zu ihrem letzten Vorrundenspiel beim TTC noch Tabellenführer. Mit dem 6:4-Sieg der Wohlbacher rutschten sie auf den dritten Platz ab und Wohlbach war Herbstmeister. Das war vor zwei Monaten – und damals schon eine ganz enge Kiste, wie Klubvorsitzender Hubert Becker sagt.

Alles neu beim Gegner

Bei der Mannschaftsaufstellung hat sich bei Wohlbach nichts geändert. Es ist bei der Reihenfolge Borna Kovac, Nestor Wasylkowski, Roman Rosenberg, Grozdan Grozdanov und Patrick Forkel geblieben. Dabei hat Borna Kovac in der Vorrunde mit 16:2 die beste Bilanz im vorderen Paarkreuz gespielt und Roman Rosenberg ist im hinteren Paarkreuz ohne Niederlage geblieben. Die Hohensteiner dagegen haben ihre ganze Mannschaft auf den Kopf gestellt. Andrey Milovanov spielt jetzt auf Position 1 (Vorrunde noch an 2), Karl Zimmermann auf 2 (Vorrunde auf 4), Roland Krmaschek steht jetzt auf Position 5 (Vorrunde 1), Luu Finn steht auf 4 (Vorrunde 2). Bodhan Sinkevych ist nicht mehr im Team. Neu in der Mannschaft ist Nick Neumann-Manz auf Position 3. Er hatte in der Vorrunde noch sieben Einsätze in der ersten Herrenmannschaft in der 3. Bundesliga Süd mit einer Bilanz von 5:4 und ist den Wohlbachern aus den vergangenen Jahren bestens bekannt. Die erste Vertretung aus Hohenstein wurde Herbstmeister der 3. Bundesliga Süd.

Wie wird die Aufstellung aussehen?

Die große Frage ist, wer wird bei den Hausherren am Samstag spielen und wird sich diese Umstellung positiv auswirken? Mit etwas vorsichtiger Betrachtung dürfte das eher den TTC Wohlbach in die Karten spielen, zumindest im vorderen Paarkreuz. In der Vorrunde endeten die Paarungen 3:1 für Wohlbach. Nestor Wasylkowski hatte gegen Roland Krmascheck verloren. Gegen den offen spielenden Karl Zimmermann hat er weitaus bessere Chancen. „Wenn vorne vier Punkte kommen, braucht Wohlbach aus den beiden Doppelspielen und aus den vier Spielen des hinteren Paarkreuzes noch mindestens zwei Punkte für einen Sieg. Das müsste zu schaffen sein, um beide Punkte zu entführen und um einen erfolgreichen Rückrundenstart hinzulegen“, sagt Becker.

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