Tischtennis-Verbandsoberliga Windheim verliert deutlich

Musste im Einzel zwei 0:3-Niederlagen einstecken: der Windheimer Fritz Schröppel. Foto: Hans Franz

Der TSV Windheim kassiert in der Tischtennis-Verbandsoberliga eine deutliche Niederlage. Gegen Ansbach müssen sich Fritz Schröppel und Co. mit 2:9 geschlagen geben.

Windheim - In der Tischtennis-Verbandsoberliga hat der TSV Windheim zu Hause deutlich gegen den TSV Ansbach verloren.

TSV Windheim - TSV Ansbach 2:9. In der abgebrochenen Vorsaison unterlagen die Windheimer in Ansbach mit 1:11, das Quasi-Rückspiel ging mit 9:2 an die Ansbacher. Dabei sah es anfangs so aus, als könnten Stefan Schirmer und Co. die Mittelfranken ärgern. Zwar hatten Schirmer und Schröppel gegen die beiden Spitzenspieler Schubert und Weger im Doppel wenig zu bestellen, doch die beiden anderen Doppel waren auf Messers Schneide.

Patrick Grosch und Matthias Trebes führten 2:1, mussten aber den immer sicherer werdenden Danzer/Mertel noch zum 3:2-Erfolg gratulieren. Ähnlich erging es der Kombination Andreas Trebes und Jörg Fehn, die den Roth-Brüdern alles abverlangte, nach 2:0-Satzführung aber noch mit 8:11 im fünften Durchgang knapp die Segel streichen musste.

Stefan Schirmer spielte – ähnlich wie nahezu alle Spiele seit Saisonbeginn – tolle Ballwechsel, für die Zuschauer schön anzuschauen, auf Augenhöhe mit den Gegnern, aber das letzte Quäntchen Entschlossenheit oder Glück fehlen einfach, um ein Spiel erfolgreich zu gestalten. Gegen Weger waren alle Sätze (7:11, 9:11, 10:12) knapp, am Ende stand es trotzdem 0:3. Fritz Schröppel hatte gegen den flinken und sicheren Schubert keine Chance (0:3).

Sechs Matchbälle

In der Mitte sah man dann zwei hervorragende Spiele. Patrick Grosch brauchte einen Satz, um sich auf Danzer einzustellen, ging dann mit seiner unnachahmlichen Art, die Bälle immer wieder auf den Tisch zurückzuspielen, mit 2:1 in Führung, ehe der Ansbacher nochmals zum 2:2 ausglich. Im Entscheidungssatz hatte Grosch sechs Matchbälle am Stück und brachte das Spiel knapp mit einem 11:8 nach Hause.

Am Nebentisch lieferten sich Matthias Trebes und Julian Roth ebenfalls ein begeisterndes Match. Die ersten beiden Sätze gingen nach tollen Topspinduellen mit jeweils 11:9 an den Ansbacher, doch Trebes wurde immer sicherer, zwang Roth in den Entscheidungssatz und behielt dort mit 11:8 die Oberhand. Damit verkürzte die Mitte auf 2:5.

Hinten hatten danach die am Vortag gegen Rothenkirchen in der Bezirksoberliga bereits im Einsatz gewesenen Andreas Trebes und Jörg Fehn nicht viel zu bestellen. Dabei machte Fehn bei seiner 0:3-Niederlage gegen Mertel noch zwei Punkte mehr als Trebes, der dem jungen und flinken Johannes Roth auch mit 0:3 unterlag.

Vorne verloren dann Stefan Schirmer als auch Fritz Schröppel ebenfalls jeweils 0:3, wobei beide sich richtig wehrten. Schirmer war gegen Schubert beim 8:11, 10:12 und 8:11 gut im Spiel, hatte im zweiten Satz drei Satzbälle, die er jedoch nicht nutzen konnte. Weger musste gegen Schröppel ebenfalls alles geben, um mit 13:11, 11:4 und 12:10 knapp die Oberhand zu behalten und damit den 9:2-Auswärtserfolg der sympathischen Truppe aus Mittelfranken sicherzustellen.

Die Ergebnisse

Schirmer/Schröppel – Schubert/Weger 0:3, Grosch/M. Trebes – Danzer/Mertel 2:3, A. Trebes/Fehn – Ju. Roth/Jo. Roth 2:3, Schirmer – Weger 0:3, Schröppel – Schubert 0:3, Grosch – Danzer 3:2, M. Trebes – Ju. Roth 3:2, A. Trebes – Jo. Roth 0:3, Fehn – Mertel 0:3, Schirmer – Schubert 0:3, Schröppel – Weger 0:3.

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