Der Rettungshubschrauber steht mit geöffneten Türen auf der Wiese zwischen Geleitstraße und Kürengrund. Die Besatzung kann nichts machen. Außer zu warten und zu hoffen. Ein paar Meter weiter kämpfen Ärzte und Notfallsanitäter im Rettungswagen um das Leben eines 42-Jährigen. Es sieht schlecht aus, das war von Anfang an klar. Um 10.21 Uhr überbringt Ralf Neumüller, Leiter der Polizeiinspektion Coburg, am Dienstagvormittag die entsetzliche Nachricht: „Der Radfahrer ist soeben verstorben.“ Einen Helm hatte er nicht getragen. Eine Blutlache vor dem Mountainbike kündet von der Trgagödie.