Nach dem Fund eines toten Paares in einem Sonnefelder Wohnhaus ist jetzt klar: Es war ein erweiterter Suizid.
Die Coburger Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Oberfranken teilen das vorläufige Obduktionsergebnis nach dem Fund des toten Paares mit. Es war wohl ein erweiterter Suizid.
Nach dem Fund eines toten Paares in einem Sonnefelder Wohnhaus ist jetzt klar: Es war ein erweiterter Suizid.
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Wie es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Coburger Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Oberfranken heißt, soll der 68-Jährige die 67-Jährige „mutmaßlich im Schlaf“ durch Messerstiche in den Oberkörper getötet haben. Nach aktuellem Ermittlungsstand soll er sich anschließend ebenfalls durch Messerstiche das Leben genommen haben.
Am vergangenen Donnerstag hatte sich ein Angehöriger aus Sorge um den 68-Jährigen an die Polizei gewandt. Der Mann aus dem Landkreis Kronach habe zuletzt depressiv gestimmt gewirkt. Eine Streife entdeckte den Senior und dessen Lebensgefährtin leblos in einem Schlafzimmer des Einfamilienhauses.
„Anhaltspunkte für eine Beteiligung weiterer Personen liegen weiterhin nicht vor“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Zu Hintergründen der Tragödie wollte sich ein Polizeisprecher auf Anfrage der Redaktion nicht weiter äußern.
Generell berichten wir nicht über Suizide, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wer das Gefühl hat, an einer Depression zu leiden oder sich in einer scheinbar ausweglosen Lebenssituation zu befinden, sollte nicht zögern, zum Arzt zu gehen und Hilfe anzunehmen. Hilfe bieten auch die Telefonseelsorge in Deutschland unter 0800/1110111, das Info-Telefon Depression unter 0800/3344533 oder die Stiftung Deutsche Depressionshilfe auf ihrer Website deutsche-depressionshilfe.de. Auch Menschen, die bei einem Angehörigen oder Bekannten depressive beziehungsweise suizidale Gedanken feststellen, können sich an die Stellen wenden.