„Es ist schön, dass sich wegen der Kraftstoffpreise etwas bewegt“, meint der Geschäftsführer eines lokalen Transportunternehmens. Er sei zwar kein Freund der Förder- und Subventionsgesellschaft, aber aktuell sei es sinnvoll, ähnlich wie in Polen, die Abgaben auf Kraftstoffe zu senken. Es gehe schließlich nicht allein um Spediteure, sondern auch um Pendler und um die Menschen im ländlichen Raum, die nicht vor Ort in eine U-Bahn steigen könnten. Sein Fuhrpark umfasst 30 Fahrzeuge. Transportiert werden Glas- und Kunststoffflaschen, Fahrzeugteile und Konsumgüter. 16 Prozent seiner 60 Mitarbeiter haben eine osteuropäische Staatsangehörigkeit. Was die Versorgung mit Kraftstoff betrifft, so habe er aktuell keine Lieferengpässe. Allerdings, so sagt er, seien – bedingt durch die Preisschwankungen – Angebote nur etwa 30 Minuten lang gültig. Aktuell könne man Kraftstoff auch nicht auf Vorrat bestellen, wie es 2021 noch üblich gewesen sei. Derzeit betrage die Lieferzeit ab Bestellung maximal drei Tage.