Es war ein Gottesdienst, wie ihn sich Thomas Nowak gewünscht hätte, hörte man oft in den Reihen derer, die am Donnerstag in der Johanneskirche Platz genommen hatten, um Coburgs 3. Bürgermeister zu verabschieden – für immer. Der Sozialpolitiker stab vergangene Woche. „Dass du, Thomas, nun am 31. März so unerwartet aus dem Leben geschieden bist, hinterlässt eine riesige Lücke“, sagte Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD). Persönlich werde ihm eine wichtige Stütze fehlen, ergänzte er. Nowaks Handeln sei demnach vom unbedingten Willen geleitet worden, das Miteinander in Coburg zwischen Generationen und unabhängig von der Herkunft des Einzelnen weiter auszubauen.