Eine weiterhin lahmende Konjunktur, nach unten korrigierte Wachstumszahlen und ein Arbeitsmarkt ohne Frühjahrsbelebung: Nicht zuletzt aufgrund der vielfachen geopolitischen Brennpunkte mit deren direkten Auswirkungen auf Energie- und Rohstoffpreise sowie Absatzmärkte geht der Wirtschaft weiter die Puste aus. Besonders betroffen: die Industrie. Im Februar sind in der exportabhängigen Branche in Bayern laut Statistischem Landesamt die Umsätze erneut gesunken, um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die andauernde Schwäche zeigt sich im Personalstand. Binnen Jahresfrist gibt es im verarbeitenden Gewerbe 19.000 Beschäftigte weniger. Und dennoch: Die Unternehmen sehen sich mit Fach- und Arbeitskräften noch immer weit unterversorgt. Aktuell liegt die Lücke in Oberfranken in allen Wirtschaftszweigen bei 20.000 Beschäftigten. Dies geht aus dem Arbeitsmarktradar der Industrie- und Handelskammer (IHK) hervor.