Beiersdorf - Idyllisch soll es werden, mit Sonnenterrasse und weitem Blick über Goldbergsee und Veste Coburg. Die Pläne für das See-Cafè am beliebten Naherholungsgebiet sind viel versprechend. Derzeit arbeitet die Stadtverwaltung daran, den gültigen Bebauungsplan für das Seeufer zu ändern. So soll eine Umsetzung des Projektes vereinfacht und der Standort um einige Meter in Richtung Stadtteil Beiersdorf verlagert werden. Der Bürgerverein von Beiersdorf ist nun an die Stadt herangetreten und hat die Sorgen einiger Anwohner zur Sprache gebracht. „Es gibt Bedenken von Anwohnern, dass es Schallprobleme geben wird“, so Oliver Lederer, Vorsitzender des Bürgervereins. Schließlich habe der Betrieb am See in den vergangenen Jahren stetig zugenommen, im vergangenen Sommer gab es erstmals mit einem Kiosk auch eine Form der Bewirtung. Und genau dort liegt offenbar das Problem. Denn gegenüber des Sees, nur durch eine Straße und einen bereits vorhandenen Lärmschutzwall getrennt, liegt ein Wohngebiet. „Über die Einfahrt in den Veilchenweg kommt der Schall an“, erklärt Lederer, der sich um eine Lösung des Problems bemüht. Die Stadt kenne nun die Bedenken, es sei das gemeinsame Ziel, eine Einigung zu erreichen.
Trubel sorgt für Unmut Goldbergsee: Bedenken wegen des Cafès
von Christiane Schult 04.02.2021 - 09:43 Uhr