Neun Jahre Jahre sind nach geopolitischen Maßstäben eine halbe Ewigkeit. So lange ist es inzwischen her, dass ein US-amerikanischer Präsident Peking besuchte. Dieser hieß damals Donald Trump. Und auch in China war seinerzeit schon Xi Jinping Gastgeber. Damals wie heute verstanden es die Chinesen, den selbstverliebten Besucher zu umschmeicheln. Seither hat sich vieles verändert. Vor neun Jahren ging die Angst um, China könne seine Ansprüche auf Taiwan gewaltsam durchsetzen. Zu dieser Übergriffigkeit Pekings ist es bisher nicht gekommen. Stattdessen haben die USA einen Krieg mit dem Iran vom Zaum gebrochen, der weltweit Folgen hat. Die Energiepreise steigen, die Inflation auch. Fluggesellschaften müssen ihre Maschinen teilweise am Boden lassen, weil das Kerosin fehlt, andernorts können die Menschen das Gas zum Kochen nicht mehr bezahlen.