TSF Theisenort DFB zeichnet Thomas Müller aus

Michael Stelzner

In einer Feierstunde zeichnet der DFB elf langjährige Ehrenamtliche aus. Auch ein Mitglied des TSF Theisenort wird dabei gewürdigt.

Freuen sich über die Auszeichnung beim DFB-Ehrungsabend (von links): BFV-Bezirksvorsitzender Thomas Unger, Kreisehrenamtsbeauftragter Bastian Büttner, Thomas Müller vom TSF Theisenort und Bezirksehrenamtsreferent Siegfried Tappert. Foto: /Michael Stelzner

Niederfüllbach/Theisenort - Mit Lob für das Ehrenamt ist beim Ehrenabend des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Niederfüllbach von Seiten der Politik, aber auch des DFB nicht gespart worden. Und das zu Recht: Es war beeindruckend, was die beiden Frauen und neun Männer, die von ihren Vereinen aus dem Spielkreis Coburg, Lichtenfels und Kronach für diese Auszeichnung vorgeschlagen worden waren, in ihrer Freizeit alles für ihre Vereine leisten, oft unbemerkt im Hintergrund. Für ihr langjähriges Engagement für ihre Vereine und für den Fußballsport wurden sie geehrt. Aus dem Landkreis Kronach wurde Thomas Müller vom TSF Theisenort geehrt. Als Dank für sein mehr als 15 Jahre währendes ehrenamtliches Engagement für seinen Verein erhielt er die DFB-Uhr nebst Urkunde.

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Unbezahlbar

Der Vertreter des Bayerischen Fußballverbands (BFV), Ulrich Pochmann aus dem Coburger BFV-Kreisvorstand, betonte in seinem Grußwort, dass man sich in den Fußballverbänden sehr wohl dessen bewusst sei, dass das Ehrenamt der Absicherung und der Funktionalität sowie dem Ansehen des Fußballsports diene.

Die ehrenamtliche Arbeit, die in den Vereinen und Organisationen geleistet werde, sei unbezahlbar, hob der Coburger Landrat Sebastian Straubel hervor. Corona habe diese Arbeit sehr eingeschränkt. Der Landrat zeigt sich aber erfreut darüber, dass die Ehrenamtlichen diese Herausforderung angenommen und sich in den Vereinen anderweitig engagiert hätten, wobei man auch Mitbürgern geholfen habe. Durch das Ehrenamt werde das Leben bereichert, sagte Straubel. Man lerne dabei viel und man bekomme viel zurück. Der Bürgermeister der Gemeinde Niederfüllbach, Bastian Büttner, zugleich auch Ehrenamtsbeauftragter des DFB-Kreises, sprach in seinem Grußwort über die vielfältigen Fähigkeiten der Geehrten, die sie den Vereinen uneigennützig zur Verfügung stellten. Dieses ehrenamtliche Engagement zeuge von einem hohen Bürgersinn. Dadurch werde die Gesellschaft zusammengehalten, denn ohne das Ehrenamt könne man viele Aufgaben nicht erfüllen, sagte Büttner. Dabei sei die demografische Entwicklung in der Region eine große Herausforderung in der nahen Zukunft. Es sei sehr wichtig, dass das Ehrenamt in den Fokus der Öffentlichkeit rücke. Das Ehrenamt, das glücklich mache, habe ein Recht auf Unterstützung, erklärte Büttner: „Ehrenamt ist das Herz, ist der Puls unserer Gesellschaft.“ Er sprach die Hoffnung aus, das viele, vor allem die Jugend, sich vom „Virus Ehrenamt“ anstecken lassen.

Kitt für die Vereine

Für BFV-Bezirksvorsitzenden Thomas Unger ist der DFB-Ehrenabend einer der wichtigsten Termine im Jahr. Denn hier würden alle Ehrenamtlichen, die dazu beitragen, dass ein aktives Vereinsleben möglich wird, besonders gewürdigt, sagte er. Viele Ehrenamtliche setzten sich ein Leben lang für ihren Verein ein. „Die Ehrenamtlichen sind der Kitt und der Treibstoff in ihren Vereinen“, betonte Thomas Unger.

Die Vereine brauchten das Ehrenamt, und die Vereine würden gebraucht, denn sie seien ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft, stellte Bezirksehrenamtsreferent Siegfried Tappert heraus. Es sei sehr schwer, junge Leute für das Ehrenamt zu gewinnen. Man müsse umdenken und der Jugend eine Chance geben, sich hier einzubringen und sich zu entwickeln, riet Tappert.