"Ich glaube, die Kölnerinnen und Kölner sind durch den Karneval jedes Jahr so viel gewohnt, dass sie eine angebliche Sprengung des "Colonius" nicht mehr aus der Ruhe bringt", sagt Sommer. Zudem gebe es ja gefühlt jede Woche irgendwo eine Bombenentschärfung in der Stadt. "Wenn in Köln mal etwas in die Luft fliegt, gehört das fast schon zum guten Ton."
Und am Ende singt Niedecken
Die Kölner schätzt er - die Leute seien offen und meistens herzlich. "Als etwas verklemmter Schweizer bin ich hier mit offenen Armen empfangen worden", sagt Sommer. Aber die Architektur - nun gut. "Schön ist Köln wirklich nicht – das kann man schon sagen. Die Stadt ist eher unschön, oft eng und manchmal sogar ein bisschen beklemmend", meint Sommer. Es klingt fast, als fielen ihm noch ein paar andere Dinge ein, die man sprengen könnte.
Er selbst war übrigens noch nie oben auf dem "Colonius". Anders als ein Mann, der ebenfalls an der Sendung mitwirke. Musiker Wolfgang Niedecken ("Verdamp lang her"), in Köln vielleicht ein noch größeres Denkmal als der "Colonius" selbst, war offenbar schon oben, wie Sommer erzählt. Er werde in der Sendung ein Abschiedslied auf den Fernsehturm singen.