Übung in Ebern Feuerwehr probt den Ernstfall bei Valeo

Die Werkfeuerwehr am Standort Ebern sowie die Freiwilligen Feuerwehren der Region halten eine Atemschutzübung unter realistischen Bedingungen ab.

Die Helfer im Einsatz. Foto: privat/Nico Sonnefeld

„Brand einer Produktionsmaschine in einer Industriehalle mit vermissten Personen”, so hieß das Ausgangsszenario für viele Floriansjünger im Februar im Valeo Werk in Ebern – eine Weiterbildungsveranstaltung für über 50 Atemschutzgeräteträger der Werkfeuerwehr Valeo sowie für die Freiwilligen Feuerwehren aus Ebern, Rentweinsdorf, Pfarrweisach, Untermerzbach, Eyrichshof und Unterpreppach.

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In gemeinschaftlicher Organisation des Leiters der Valeo Werkfeuerwehr Achim Baiersdorfer, dessen Stellvertreter Frank Sauerteig, Zugführer Sebastian Wagner, Kreisbrandinspektor Jonas Ludewig sowie Kommandant der FF Stadt Ebern David Pfeufer und einigen Unterstützern aus Werkfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr wurde ein umfassendes Szenario vorbereitet, welches die Atemschutzgeräteträger bis an ihre Belastungsgrenze brachte.

Die Werkfeuerwehr von Valeo ist für den Ernstfall gerüstet. Foto: privat/Frank Sauerteig

Die komplexe Übung selbst fand in der von Valeo zur Verfügung gestellten Schlauchhalle statt, in welcher das Team die volle Hallenlänge von 60 Metern für wichtige Ausbildungsinhalte und Übungen nutzen konnte. Wichtige Inhalte der Ausbildung waren unter anderen die saubere Schlauchführung, Umgang mit der Wärmebildkamera, einsatztaktisches Vorgehen in Industriehallen, Personenrettung, Kontakt mit der Atemschutzüberwachung sowie das Arbeiten bei Nullsicht.

Es zeigte sich zum wiederholten Male, dass die Zusammenarbeit zwischen Freiwilliger Feuerwehr und der Valeo Werkfeuerwehr im Einsatz- sowie Übungsfall reibungslos funktioniert, heißt es in einer Mitteilung.