Hauptbahnhof-Umfrage Umbenennung kein großes Thema in Coburg

Braucht Coburg einen Hauptbahnhof? Für viele unserer Leser ist diese Frage irrelevant – und wenn sie sich doch dafür entscheiden, ergibt sich ein ausgeglichenes Bild.

Der zentrale Ein- und Ausstieg für Zugpendler in Coburg: ein Bahnhof, kein Hauptbahnhof. Foto: NP-Archiv/Michael von Aichberger

Es war ein Thema, das Oberbürgermeister Dominik Sauerteig (SPD) mit einem Bild wieder an die Öffentlichkeit gehoben hat: Ein fälschlicherweise mit „Hbf Coburg“ beschriftetes Schild am Bahnhof Coburg ließ die Frage aufkeimen, warum die Stadt eigentlich keinen Hauptbahnhof hat. Gibt es doch auch die Bahnhöfe Beiersdorf, Neuses, Creidlitz oder Coburg-Nord.

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Nachdem auch die Deutsche Bahn nicht viel Licht ins Dunkel gebracht hat, so ist nicht erkennbar, dass bundesweit nach einheitlichen Kriterien vorgegangen wird oder welche Vorteile es hätte, ebbte die Diskussion in Coburg schnell ab. Zumal die Kosten für die Umbenennung – ein hoher fünfstelliger Betrag – auch dem OB zufolge eher eine „Luxusinvestition“ wäre.

Ein ausgewogenes Bild

Entsprechend niedrig war dann auch die Beteiligung an unserer nicht repräsentativen Umfrage zur Frage: Braucht Coburg einen Hauptbahnhof? Nur 38 NP-Online-Nutzer folgten dem Aufruf zur Abstimmung, was vergleichsweise ein sehr niedriger Wert ist – üblicherweise sind die Abstimmungszahlen um ein Vielfaches höher.

Zudem ergab sich ein sehr ausgewogenes Bild: Je die Hälfte, nämlich 19 Stimmen, entfiel auf die Antwort „Ja“ – oder eben auch „Nein“.