Umfrage Senioren in den Haßbergen sind gefragt

Der Landkreis Haßberge entwickelt sein seniorenpolitisches Gesamtkonzept weiter. Um ein möglichst genaues Bild zu erhalten, braucht es nun Unterstützung der Senioren im Kreis.

Landrat Wilhelm Schneider, Melinda Dorosch, Natalie Harfst und Carina Berger hoffen, dass sich viele der angeschriebenen Personen an der Umfrage beteiligen. Foto: Moni Göhr/Landratsamt Haßberge

Der Landkreis Haßberge entwickelt die Seniorenpolitik zukunftsorientiert weiter – und setzt dabei auf die Erfahrungen, Meinungen und Wünsche der Einwohnerinnen und Einwohner. Daher sind in den vergangenen Wochen rund 3.000 Bürgerinnen und Bürger ab 55 Jahren angeschrieben und eingeladen worden, ihre Anregungen, Wünsche und Sichtweisen zu den Bedürfnissen im Alter einzubringen.

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Erhalten hatten sie einen Fragebogen, mit dem die Potentiale und Ressourcen sowie die Hilfe- und Unterstützungsbedarfe älterer Menschen erfasst werden. Dabei geht es sowohl um die aktuellen Gegebenheiten als auch um die Vorstellungen und Erwartungen der zukünftigen Seniorengeneration.

„Die Teilnahme an der Befragung ist selbstverständlich freiwillig und anonym“, heißt es aus dem Landratsamt. Die Ergebnisse der Umfrage werden im kommenden Jahr veröffentlicht und fließen direkt in das Seniorenpolitische Gesamtkonzept des Landkreises, das in Zusammenarbeit mit dem sozialwissenschaftlichen Forschungsinstitut BASIS fortgeschrieben wird.

Senioren besser verstehen

„Wir möchten die Bedürfnisse unserer älteren Bürgerinnen und Bürger noch besser verstehen und gemeinsam Lösungen entwickeln, die den Alltag im Alter erleichtern und bereichern. Themen wie Wohnen, Mobilität, gesellschaftliche Teilhabe, digitale Angebote, Pflege sowie Freizeitgestaltung stehen im Mittelpunkt. Ihre Rückmeldungen sind für uns von unschätzbarem Wert“, betont Landrat Wilhelm Schneider (CSU) und hofft auf rege Beteiligung. In diesem Zusammenhang bedankt er sich für die wertvolle, oft ehrenamtliche und nicht wegzudenkende Unterstützung von älteren Menschen in ihren Familien und Gemeinden.

Ein erstes Zwischenfazit nach knapp drei Wochen fällt positiv aus: Mit einer aktuellen Rücklaufquote von über 32 Prozent sei die Beteiligung bereits jetzt erfreulich hoch, teilt Behördensprecherin Monika Göhr mit. Dies lasse erwarten, dass die Befragung wertvolle und aufschlussreiche Erkenntnisse über die Lebenssituation und die Bedürfnisse der älteren Bevölkerung im Landkreis liefern werde.

Teilnahme ist anonym

Die ausgewählten Bürgerinnen und Bürger haben noch bis zum Ende des Jahres die Möglichkeit, sich an der Umfrage zu beteiligen und damit aktiv an der kommunalpolitischen Zukunftsplanung des Landkreises mitzuwirken. Die Teilnahme erfolgt selbstverständlich anonym; die Auswertung der Fragebögen übernimmt ein sozialwissenschaftliches Forschungsinstitut.

Landrat Wilhelm Schneider appelliert insbesondere an diejenigen, die bislang noch nicht an der Befragung teilgenommen haben: „Liebe Bürgerinnen und Bürger, bitte nehmen Sie sich einen Moment Zeit und nutzen Sie Ihre Stimme. Ihre Rückmeldungen helfen uns, Ihre Ideen, Wünsche und Anforderungen in die Fortschreibung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts einfließen zu lassen. Dieses Konzept ist für uns ein zentrales Instrument, um das Leben im Alter im Landkreis Haßberge auch künftig attraktiv und lebenswert zu gestalten.“